Igepedia - Das Werbetechniker ABC

Abdeckmaterial:
Teil des Haftverbundes, der das Selbstklebematerial trägt. Als Trennschicht
ist zumeist eine Silikonisierung aufgetragen, so dass sich das Etikett leicht
vom Träger abziehen lässt.

Ablösbarkeit:

Ein in der Praxis relativer Begriff, der beschreibt, mit welcher Kraft oder
unter welchen Bedingungen Selbstklebeetiketten wieder abgelöst werden
können.

Abriebfestigkeit:
Eigenschaft einer Oberfläche, äußeren Einflüssen wie Reibung oder Scheuern zu widerstehen.

Abstoßen:
Zum Abstoßen kommt es, wenn die Tinten nicht aufeinander abgestimmt sind. Der Tintentropfen wird so platziert, dass er eigentlich auf dem Druckmedium auf einen anderen Tropfen treffen sollte. Anstatt sich auf ihn zu legen, wird der Tintentropfen abgestoßen und verläuft zur Seite. Das Ergebnis: Der Ausdruck verliert die Farbechtheit, es kommt zu verfälschten Farben und das Bild erscheint grobkörniger als erwartet. Das Abstoßen lässt sich vermeiden, indem man Tinten eines Herstellers verwendet, da ihr Zusammenwirken getestet ist.

ACC:
Auto Color Calibration = Automatische Farbkalibrierung. Dabei handelt es sich um eine Grundeinstellung für den Farbkopierer. Sie setzt den Kopierer in einen bestimmten Zustand zurück, wenn Qualitätsveränderungen der Ausdrucke bzw. Kopien auftreten. Die Zielkurve für die automatische Farbkalibrierung ist in der Firmware des Kopierers gespeichert und kann vom Servicetechniker verändert werden.

Accelerated Light Testing:

Beschleunigte Alterungsprüfung. Zwecks Simulation mehrerer Jahre wird das Druckmaterial für einige Wochen bzw. Monate bestimmter Lichtbestrahlung in hoher Intensität ausgesetzt.

ACS (Automatische Farberkennung):
Werden farbige Bereiche auf dem Original erkannt, wird automatisch vollfarbig mit vier Farben kopiert. Erkennt das CLC-System ein schwarzweißes Original, wird nur mit schwarzem Toner kopiert. Die ACS-Funktion kann über die ACS-Taste ausgeschaltet werden.

A/D-Wandler:

Das Kürzel steht für Analog-Digital-Wandler. Er übersetzt die Helligkeitswerte des CCD-Sensors in eine Sprache, mit der der Computer etwas anfangen kann: In die binären Codes 1 und 0 oder - einfacher gesagt - Bit. Dabei entsprechen acht Bit 256 Werten, die mehr Helligkeitsnuancen erfassen, als der Mensch wahrnehmen kann.

Adhäsion:

Zwischen Flächen zweier Körper durch Kontakt erzeugte Bindung. Wechselwirkung eines Klebstoffes mit dem zu beklebenden Substrat.

Additive Farben:

Oder Primär-, bzw. Lichtfarben. Die Farben Rot, Grün und Blau (RGB) bilden bei der Projektion in der Summe (daher die Bezeichnung „additiv“) die Farbe Weiß. Alle anderen Farben lassen sich durch Mischung der drei Primärfarben erzeugen. Nach dem Prinzip der additiven Farbmischung erfolgt die Farbbildung bei der Fernsehröhre bzw. dem Computermonitor. Die Komplementärfarben (Gegenfarben) der additiven Farben sind die subtraktiven Farben.

ADI (Autodesk Device Interface):

Softwarebeschreibung der Autodesk Inc. als Grundlage zur Erstellung von Treibersoftware für Drucker, Plotter etc.

AI (Artificial Intelligence):

Kurzform für künstliche Intelligenz (KI).

Affiche:
Bezeichnung für den Bogenanschlag. Dient auch als Bezeichnung für ein
Außenwerbeplakat (Affichenpapier).

Andruck:
Der Druckjob wird zunächst in kleinem Format (am Besten auf mattem Papier) gedruckt, damit Farbe und Stand kontrolliert werden können. Alternative zum Proof.

Antialiasing/Rendering:
Rechnerisches Verfahren, um bei niedrig auflösenden Ausgabesystemen eine optisch ansprechende Wiedergabequalität zu erreichen. Bei der Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben werden unschöne, treppenartige Kanten „entschärft“. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen Objekt und Hintergrundfarbe.
Bei Drucksystemen wird das Antialiasing ebenfalls verwendet.
Es kommen spezielle Rasterverfahren zum Einsatz, die sehr rechenintensiv sind und daher die Druckzeit erheblich verlängern können.

AppleTalk:
Ein Netzwerkprotokoll, das bereits 1984 von Apple Computer Inc. entwickelt wurde. AppleTalk ist auch bekannt unter den Namen EtherTalk (in einem Ethernet-Netzwerk), TokenTalk (in einem Token-Ring-Netzwerk) oder als LocalTalk (über die serielle Schnittstelle). AppleTalk ist Bestandteil aller Apple-Computer und ist auch für andere Computersysteme (Windows, DOS, UNIX) verfügbar.

Archival Properties:
Lagerungsfähigkeit - bezeichnet die Eigenschaft eines Mediums, längere Lagerzeiten ohne Qualtitätsverschlechterung überstehen zu können.

Area coverage:
Flächendeckung - nennt den Prozentsatz, zu dem ein Medium in seiner Gesamtheit mit Tinte bedruckt ist.

ASCII (American Standard Code of Information Interchange):
Amerikanischer Normcode in der Datenverarbeitung mit meist acht Bits. Durch die große Verbreitung amerikanischer Geräte ist er auch in Europa, besonders bei Personal Computern, gebräuchlich. Dieser Code setzt die alphanumerischen Zeichen, die mit der Tastatur eingegeben werden, in binäre  computerverständliche Zeichen um.

ASTMS (American Society for Testing and Materials):
Amerikanische Behörde zur Durchführung von Tests und Materialprüfung - der ASTMS E84-Tunnel Test bezeichnet eine von dieser Behörde durchgeführte Brandentwicklungs-Prüfung, die sich mit der Geschwindigkeit der Flammenausbreitung bzw. -entfernung sowie Rauchentwicklung befasst.

ATM (Adobe Type Manager):
Software von Adobe Systems Inc., dient zur optimierten Darstellung von Post-Script-Zeichensätzen auf dem Monitor. Kann darüber hinaus die Druckqualität von zeilenorientierten Drucksystemen verbessern (Matrix, InkJet), die über keinen eingebauten PostScript-Interpreter (RIP) verfügen.

ATM (Asynchronous Transfer Mode):
Ein Netzwerkprotokoll, welches eine fast unbegrenzte Zahl von Netzwerkteilnehmern (Clients) unterstützt, wenn digitale Informationen über dasselbe breitbandige Kabel übertragen werden sollen. ATM verpackt die Informationen in kleine „Pakete“ und versieht sie mit der Adresse des Zielteilnehmers. Derzeit beträgt die Paketgröße 53 Byte, wobei 5 Byte für Adresse und Steuerdaten reserviert bleiben.

Auflösung:

Je höher die Auflösung, desto mehr (digitale) Informationen stehen pro Maßeinheit zur Verfügung. Als Quasi-Standard hat sich der Inch etabliert.
Auflösungen werden deshalb überwiegend in „Punkten pro Inch“ angegeben (dots per inch, Abkürzung: dpi). Um eine metrische Angabe zu erhalten, muss dieser Wert durch 2,54 geteilt werden. Einige Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Auflösungen.
In vertikaler Richtung beträgt z. B. die Auflösung 400 dpi, gegenüber einer Auflösung von 600 dpi in horizontaler Richtung. Sofern nur ein Wert angegeben wird, entspricht die horizontale der vertikalen Auflösung.

AUI (Attachment Unit Interface):

Eine DB-15-Buchse, welche den Anschluss eines Gerätes an ein Ethernet-Netzwerk ermöglicht.
 
Ausschießen/Ausschieß-Software:
Bogenmontage, Nutzen. Verteilung von Einzelseiten auf dem Druckbogen.
Dient einerseits zur ökonomischen Nutzung des bedruckbaren Papierformats, andererseits zur vereinfachten Nachbearbeitung hinsichtlich Falzung, Heftung und Beschnitt. Das Ausschießen der Druckbögen erfolgt mit sog. Ausschieß-Software. Auch beim Digitaldruck ist das Ausschießen sinnvoll z. B. dann, wenn eine Broschüre im A5-Format auf A3-Papier produziert wird. Nach der Falzung stehen die Seiten in der richtigen Reihenfolge. Beschnitt und Heftung schließen die Produktion ab.

Automatische Strich-/ Halbtonerkennung:
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Original wird digital auf Strich und Halbtonanteile untersucht. Die Strichanteile (Schrift, Liniengrafik) werden während des Kopiervorgangs digital aufbereitet und auf der Kopie besonders scharf wiedergegeben. Grenzwert und Wirkungsgrad dieser Funktion können vom Anwender individuell geregelt werden.


Backlights:

Plakatwerbeträger, in denen die befestigten Plakate im City-Light- oder 18/1-Bogen-Format von hinten durchleuchtet werden.

Backlit/Backfilm/Opalfolie:

Hochtransparente Glanzfolie. Beschichtung milchig-weiss. Es wird spiegelverkehrt bedruckt. Motiv wirkt mit und ohne Beleuchtung und eignet sich besonders für Citylight-Werbung.

Bahnbreite:
In einer Produktionsmaschine maximal verarbeitbare Breite der Materialbahn.

Banding:
Streifenbildung. Die sichtbaren stufenweisen Übergänge von Halbtönen in
einem Farbverlauf. Bei rasterorientiertem Bildaufbau (z.B. Offsetdruck) wirkt das Banding besonders störend. Rasterlose Ausgabeverfahren (z. B. CLC-Druck) sind hingegen weniger störanfällig.

Baugerüstwerbung:

Mit Werbung bedruckte Kunststoff-Netze (auch Meshgewebe) von 100-1.000 m² Fläche.

Belegungsdichte:

Die Belegungsdichte = Anzahl Plakate/Einwohnerzahl einer Stadt. In der Praxis wird mit einer Belegungsdichte von 1:2.000 oder 1:3.000 gerechnet, d.h. pro Plakatstelle 2.000 bzw. 3.000 Einwohner.

Billboards:

Großflächige Außenwerbung.

Blindprägung:
Prägen von Logos oder Rillungen bei hochwertigen Produkten; Konturen und Formen werden positiv ins Papier eingeprägt.

Blocken:
Unerwünschtes Aneinanderhaften von Oberflächen.

Blow-up:
Darunter versteht man ein Riesenposter mit einer bedruckten Fläche von bis zu 1.000 m². Die ca. 1.500 Werbeflächen bundesweit findet man an Baugerüsten, als Fassadenwerbung, als Baustellenwerbung oder als Gebäudeverhüllung.

Banknoten-Erkennungssystem:
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Banknoten-Erkennungssystem ist ein Sicherungssystem gegen missbräuchliches Kopieren von Banknoten. Eine Logik „erkennt“ Geldscheine. Wird die Vorlage als Banknote identifiziert, wird eine schwarze Kopie ausgegeben.
Dieses System lässt sich auch nicht durch schräges oder erst späteres Auflegen der Geldscheine täuschen.

Belichter:
Ermöglicht die hochauflösende Ausgabe digitaler Informationen auf Film oder Fotopapier (Bebilderung). Die Filme dienen überwiegend zur Produktion von Druckplatten für den Offsetdruck.

Bézierkurve:
Spezielle Berechnung einer Kurve, wichtiger Bestandteil von PostScript und anderen Druckerbeschreibungssprachen.

Biodome:
Durch die Igepa vertriebenes Einkomponenten-Doming-System.
Unter Doming versteht man das Veredeln von Aufklebern mit einer transparenten Doming-Beschichtung. Damit erzeugen Sie beeindruckende 3D-Effekte.

Bitmap:
Eine Reihe von Pixel-Daten, die eine Grafik definieren. Eine Grafik beinhaltet ein Gitternetz von quadratischen Bildpunkten, auch Raster genannt.

Bit/Byte:
Abkürzung für „Binary Digit“. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeiten kann. Computer verwenden ein Binärsystem, um Informationen zu kodieren und zu dekodieren: Sie arbeiten nur mit den Ziffern 0 und 1.

Bit-Tiefe/Farbtiefe:
Begriff für die Farbigkeit eines digitalisierten Bildes. Ein Schwarzweißbild beinhaltet nur die Werte Schwarz und Weiß und kommt daher mit einer Informationsmenge von 1 Bit je dargestelltem Pixel aus.

Blauwollskala:
Die Blauwollskala ist ein Verfahren, mit dem sich die Lichtbeständigkeit von Tinten im Außeneinsatz messen lässt. Es entspricht der DIN-Norm 16525. Dazu wird ein Baumwollstreifen mit bis zu acht Blautönen eingefärbt, von denen bekannt ist, wie sie sich bei Lichteinstrahlung verhalten. Gleichzeitig werden die zu testenden Tinten auf dem Bedruckstoff aufgetragen.
Zur Hälfte abgedeckt, werden die Teststreifen dem UV-Licht ausgesetzt.
Wie lichtecht die Tinte ist, zeigt das Vergleichen der abgedeckten und
ungeschützten Hälften in bestimmten Zeitabständen.

Bleed:
Ausblutung - Unerwünschte Vermischung angrenzender Farben bzw.
generelles Auslaufen einzelner Farben aufgrund Verrutschen des Farbträgers.

Blitzer:
Störungen beim Druck. Aneinandergrenzende Farbflächen lassen das
Trägermaterial (in der Regel weißes Papier) „durchblitzen“.

Bogenmontage:
Zusammenstellung der per Belichter erstellten Seitenfilme auf dem sog. Druckbogen zur ökonomischen Ausnutzung des Formates der jeweils eingesetzten Druckmaschine. Hierbei werden die dem Druck nachgeschalteten Verarbeitungswege (z. B. falzen, schneiden) berücksichtigt.

Books on Demand:

Verlage und Buchhändler entdecken den Digitaldruck für Bücher in kleinen und kleinsten Auflagen. Sogar bei einem einzigen Exemplar lohnt sich der Druck. Die Maschinen benötigen für die Herstellung des Buches mit Umschlag und Binden inzwischen nur noch ein paar Minuten. Immer mehr Verlage nutzen die Technik für vergriffene und selten nachgefragte Bücher.

Brightness:
Helligkeit - bezeichnet die Gesamtheit weißen Lichts, das vom unbedruckten Medium reflektiert wird. Dieses Resultat wird durch die Verwendung von OBAs (Optical Brightening Agents = optische Aufheller) verbessert. Es verleiht dem Medium eine blaue Tönung.

Bungee Cords:
Elastische Schnüre - zur Fixierung von Outdoor-Bannern bei größtmöglicher Stabilität und gleichzeitiger Flexibilität bei stürmischen Wetterbedingungen.

CAD (Computer Aided Design)
Vektororientierte Zeichen- und Kon-struktionsprogramme für das Zeichnen und Berechnen von Bauteilen, Gruppen, Anlagen, Häusern usw. am Computer.

california° / california:duo
Das einseitig gestrichene california° und das beidseitig gestrichene california:duo setzen neue Maßstäbe in Sachen Karton. Die Oberflächen beider Qualitäten sind besonders weiß und glatt und bieten somit alles, was Sie von den hochwertigsten Kartons der Branche erwarten.
Mineralölfrei produziert, geschmacksneutral, für Lebensmittel unbedenklich und PEFC-zertifiziert.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Igepa-Kartonspezialisten.

CityLightClock
Gehört zu den Werbeträgern der Großuhren. Standardisiertes Format: 1.900 x 1.400 cm entspricht 4/1 Format, insgesamt 8 m² auf 4 Seiten.

CityLight-Poster (CLP)
Hinterleuchtete oder beleuchtete Plakatvitrinen in die ein Plakat der Größe
120 x 176 cm cm gehängt werden kann (dies entspricht nicht ganz dem 4/1 Format). In Deutschland gibt es derzeit etwa 100.000 Plakate. Als Material kommt entweder Papier oder Backlight Film in Frage.

CLP-Säulen
Verglaste und hinterleuchtete Litfass-säulen, in die entweder drei 8/1 Bogen-Plakate oder sechs City-Light-Poster eingehängt werden können.

Clearfilm
Glasklare Folie mit transparenter Beschichtung. Oberfläche oft etwas klebrig, auch selbstklebend erhältlich.Generell sehr scharfe Plots möglich.
Farbsättigung nicht immer sehr hoch.

CMS (Color Management System)
Software, die entweder auf Betriebs-systemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, dass die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie dann in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Eingabe- und Ausgabeeinheiten.

CMYK
Abkürzung für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz. Den Buchstaben K für Schwarz hat man gewählt, da er mit keiner anderen Farbe verwechselt werden kann.
Aus CMY lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen. Aufgrund der Verunreinigungen und Transparenz der Farben entsteht beim Übereinanderdruck von Cyan, Magenta und Gelb jedoch ein braunstichiges, aber kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen, werden deshalb zusätzlich mit der vierten Druckfarbe Schwarz gedruckt. Dann wird CMY allerdings auf ca. je 60% reduziert.

CMYK-Modell
Das CMYK-Modell basiert auf der Fähigkeit der auf Papier gedruckten Druckfarben, Licht zu absorbieren (während das RGB-Modell bei der Farberzeugung von den Lichtquellen abhängt). Wenn weißes Licht auf die Druckfarbe oder den Toner auf dem Papier trifft, werden je nach Druckfarbe oder Tonerfarbe bestimmte Teile des Spektrums absorbiert. Teile des Spektrums, die nicht absorbiert werden, werden reflektiert.

Theoretisch müsste eine Kombination aus reinem Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) alle Teile des sichtbaren Spektrums absorbieren und Schwarz erzeugen. Diese Farben werden daher als subtraktive Farben bezeichnet. Druck-technisch gesehen sind Druckfarben oder Toner nicht zu 100% rein, so dass die genannten Farben Braun anstelle von Schwarz erzeugen. Sie müssen mit Schwarz (K) kombiniert werden, um Farben angemessen wiedergeben zu können.

Coalesence
Koaleszenz - Pfützenartiges Zusammenlaufen von Tinte beim Ausdruck - häufig bei Verwendung minderwertiger Medien.

Cockle
Wölbung - Kräuselung oder Auffaltung des Tintenstrahl-Ausdrucks. Ursache ist eine Vergrößerung der Papierfasern in der Aufnahmeschicht nach überhöhter Tintenzufuhr.

Colorimeter
Kolorimeter - Instrument zur Farbmessung.

Colour Management = Farbmanagement
Jedes Farbgerät hat seine eigenen Farbeigenschaften bzw. seinen eigenen Gamut-Wert (s. Gamut-Wert). Die Scanner und Monitore arbeiten mit unterschiedlichen RGB-Farbräumen (die im allgemeinen sehr viel größer sind als die CMYK-Farbräume), die Drucker benutzen unterschiedliche Druckfarben und Toner. An diesem Punkt ist ein Farbmanagement erforderlich, um den Gamut-Wert jedes Geräts zu erkennen und die Farben des einen Geräts mit denen des anderen Geräts abzustimmen. Der wichtigste Schritt in diese Richtung ist eine Kommunikation mit Hilfe von geräteunabhängiger Farbe. Der Gamut-Wert jedes Farbgeräts wird in Beziehung zu dieser geräteunabhängigen Farbe beschrieben - anstelle einer Farbanpassungs-Beschreibung für jede mögliche Kombination aus zwei Geräten, die auf dem Markt erhältlich sind.
Color Matching Farbabstimmung für Bilder über den gesamten Monitor sowie Ein- und Ausgabesystemen wie z. B. Scanner, Drucker, Kamera, Plotter, Digitalkamera usw.

Concentrate
Konzentrat - hochkonzentrierter Flüssigtoner für elektrostatische Drucker, der in periodischen Abständen der Toner-Grundmischung zwecks Rückführung von während des Druckvorgangs abgegebenen Partikeln. Somit wird der verringerte Vorrat wieder ausgeglichen.

Continuous-Ink-Jet

Aus den Düsen wird permanent gespritzt. Wieviel und welche Farbmischung der Tinten auf das Papier gelangen soll, steuert ein „Rücklauf-System“. Durch ein elektrostatisches Feld werden die Tropfen abgelenkt oder durchgelassen. Mit diesem System ist es möglich, sehr kleine, gleich grosse Tropfen, mit einer aussergewöhnlich hohen Frequenz zu erzielen. Typischerweise wird bei diesem Verfahren auf Lösungsmittelbasis gearbeitet. Der Tintenverbrauch ist mehrfach höher als beim Drop-on-demand-Verfahren, aber Continuous-Ink ist schneller und qualitativ besser. Der grösste Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass Tinten auf Lösungsmittelbasis von der chemischen Formulierbarkeit kaum Grenzen gesetzt sind. Da auch die Tropfengrösse verändert werden kann, lassen sich hiermit höhere Auflösungen erzielen.

Continuous Print
Eine Funktionalität des ColorPASS, die ermöglicht, dass ein CLC-System Einzelseiten ohne Pausen nacheinander druckt. Im Normalfall entstünde zwischen dem Drucken zweier Einzelseiten eine Pause, da die Druckeinheit des CLC-Systems für kurze Zeit heruntergefahren wird.

Continuous tone
Halbtöne - Darstellung einer Grafik, und zwar nicht mittels Bildpunkten bzw. -linien vom Primärfarben, sondern durch gleichmäßig abgeschwächte Farbtöne wie in einer Fotografie, manchmal auch abgekürzt als „contone“ bezeichnet.

Contrast
Kontrast - Differenzmessung zwischen den hellsten und dunkelsten Teilen einer Grafik (bzw. die Differenz zwischen der Grafik und der Hintergrundfläche; auch mit „Dmax“ bzw. „Dmin“ (minimale bzw. maximale Densität) bezeichnet.

Controller
Interface zwischen CLC-System und PC-Netzwerk. Der Controller übernimmt die Aufgabe, Daten aus den Anwendungsprogrammen der vernetzten PCs anzunehmen, zu berechnen und an das CLC-System weiterzuleiten (Digitaldruck-Funktion). Controller werden über PostScript-Druckertreiber angesteuert und können neben der Ausgabe von Daten auch deren Speicherung bzw. deren Koordination in Warteschlangen übernehmen (Queueing).
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über das angesteuerte Farbkopiersystem Daten zu erfassen (Scanner-Funktion). Controller verdreifachen somit den Nutzen des Kopiersystems.

CPU (Central Processing Unit)

Das Herz des Computers die zentrale Recheneinheit, z. B. von Intel, Motorola, Dec etc. Die Leistungsstärke (Taktfrequenz) wird in MHz angegeben, d. h. Millionen Schwingungen pro Sekunde. So verarbeitet ein 600-MHz-Prozessor 600 Millionen Bits pro Sekunde.

CRD (Color Rendering Dictionary)
Softwarebestandteil des Color Managements von PostScript Level 2-RIPs,
welche die Farbdaten für Ausgabewerte in Abhängigkeit eines gewählten Eingangsfarbprofils farbmetrisch korrigieren.

Cromalin
Ein analoges Proofverfahren, mit dem sich das Produktionsergebnis eines Offsetdrucks vorab prüfen lässt. Basis für das Cromalin sind Offsetfilme aus dem Belichter. Mit einem Laminatverfahren werden auf eine spezielle  Trägersubstanz die Druckfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) nacheinander aufgebracht. Im Gegensatz zum Andruck besteht beim Cromalinverfahren keine freie Wahl des Trägermaterials.

CSA (Color Space Array)
Ein PostScriptmechanismus, um RGB oder CMYK in CIE-Farben umzurechnen.

CTP (Computer to Plate)
Verfahren, bei dem die Ausbelichtung der Datei direkt auf die Druckplatte erfolgt. Verfälschungen oder Qualitätsverluste durch Filmbelichtung und anschließende Plattenbelichtung können so umgangen werden.

CTP (Computer to Press)
Verfahren, bei dem die zu druckenden Daten direkt in die Druckmaschine eingespeist werden. Die Druckplatte wird direkt in der Druckmaschine „beschrieben“, so dass der Druck ohne langwieriges Einrichten gestartet werden kann.

Curl
Aufwellung - Medium weist nach dem Ausdruck keine glatte, ebene Oberfläche auf, sondern hebt an einigen Stellen deutlich ab. (Das ideale Medium zeigt keinerlei Aufwellung).


>>> Die Begriffe zu den Buchstaben D-Z finden Sie in der nächsten Ausgabe von frames*

Aktuelle News

17.02.2012
Jetzt bei Igepa: Der neue Epson SureColor SC-S30600

Der Epson SureColor SC‑S30600 wurde auf geringe Gesamtkosten ausgelegt. Er ist für die Produktion unterschiedlicher Drucke für den Innen‑ und Außenbereich perfekt geeignet – von Postern über Schilder, Banner, hintergrundbeleuchtete Schaukästen und POS‑Materialien bis hin zu Fahrzeugfolien, Innendekoration und Messe‑Displays. Sie können zuverlässig und kostengünstig auf Vinyl, Leinwand, transparente Folie, Fotopapier sowie auf verschiedene gängige Bannermedien drucken.

[mehr...]

Copyright ©2011
Alle Rechte vorbehalten.
Igepa group GmbH & Co. KG

Sachsenfeld 4
20097 Hamburg
Telefon +49-(0)40-72 77 88-0
Telefax +49-(0)40-72 77 88-50